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ZAGREB - DIE HAUPTSTADT


Zagreb (deutsch Agram, ungarisch Zágráb) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Der Stadtkern selbst zählt als eigene kroatische Gespanschaft. Die gesamte umliegende Region bildet eine weitere Verwaltungseinheit, die Gespanschaft Zagreb.

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Schlösser in Kroatien

Kroatien verfügt über zahlreiche Kulturdenkmäler: Seit der staatlichen Unabhängigkeit Kroatiens wurden die meisten Burgen, Schlösser, Herrenhäuser, Kirchliche Gebäude und Burgruinen restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Slideshow4 - Nationalparks

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Nationalparks in Kroatien

Kroatien verfügt über acht Nationalparks und zehn geschützte Naturparks. Insgesamt stehen 450 Gebiete, davon 79 Sonderreservate (botanische, geomorphologische, ornithologische, Meeres- und Waldreservate) unter Naturschutz. Insgesamt sind 5.846 Quadratkilometer bzw. 10 Prozent der Festlandfläche Kroatiens geschützt, bei Zuzählung der geschützten Gewässer ergeben sich 6.129 Quadratkilometer.

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Tauchen in Kroatien

Der kroatische Meeresgrund verfügt über 85 registrierte und beschriebene Tauchziele. Tauchen Sie zu antiken Segelschiffen hinab und zu Korallen an senkrechten Unterwassermauern, besuchen Sie Meereshöhlen und Wracks von Kriegsschiffen, in denen Fischschwärme wohnen, und entdecken Sie doch einmal unter Wasser die kroatische Küste und die Inseln.

Slideshow5 - Inseln

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KROATISCHE INSELN

Die Kroatischen Inseln (kroatisch Hrvatski otoci) befinden sich vor der Küste Kroatiens im Adriatischen Meer, einem Ausläufer des Mittelmeeres. Die kroatische Küste gilt weltweit als eine der zerklüftetsten Küsten überhaupt. Man könnte sie deshalb auch als „archipelagische Küste“ bezeichnen.

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Ban-Jelačić-Platz in Zagreb

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Zagreb (deutsch Agram, ungarisch Zágráb) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Der Stadtkern selbst zählt als eigene kroatische Gespanschaft. Die gesamte umliegende Region bildet eine weitere Verwaltungseinheit, die Gespanschaft Zagreb.

Zagreb liegt am Fuß des Medvednica-Gebirges an beiden Seiten der Save im Südwesten der Pannonischen Tiefebene. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale. Die Stadt ist Sitz der katholischen Erzdiözese Zagreb.

Der Name kommt vermutlich von „zagrabiti“ (dt. „(Wasser) schöpfen“), manchen Thesen zufolge auch vom „Zāgros“, einem Gebirge im heutigen Iran.

Geschichte

Der Name Zagreb wurde zum ersten Mal im Jahre 1094 erwähnt, als der in Personalunion ungarisch-kroatische König Ladislaus I. die Zagreber Diözese gründete. Die Stadt entwickelte sich aus den beiden Siedlungen, Kaptol (Kapitel) und Gradec, die heute den Kern der Altstadt Zagrebs bilden. In Gradec hatten sich Kaufleute und Handwerker angesiedelt. Kaptol war die Stadt des Klerus, in der die Kanoniker des Zagreber Bistums wohnten. Interessenskonflikte zwischen den beiden Siedlungen führten immer wieder zu Auseinandersetzungen.

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Im 13. Jahrhundert hatte Südosteuropa unter verheerenden Plünderungen der Tataren (mongolische Volksstämme) zu leiden. Der König von Kroatien und Ungarn, Béla IV., versteckte sich auf der Flucht vor den Tataren in Gradec und versuchte von dort die Verteidigung zu organisieren. Aus Dankbarkeit für seine Rettung verlieh er 1242 den Einwohnern von Gradec die Bulla Aurea, ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit. Durch dieses Dokument wurde Gradec zur freien königlichen Stadt. Nun erlebte es seine wirtschaftliche Blüte. Es entstanden Paläste, Kirchen und Befestigungswerke nach mittel- und westeuropäischem Vorbild.

1557 wurde Zagreb erstmals als Kroatiens Hauptstadt erwähnt.

Auch die Unterstadt (Donji grad) begann sich schnell zu entwickeln und übernahm bald die Rolle von Gradec in Handel und Handwerk. 1669 wird die Universität Zagreb gegründet.

Zagreb im 18. und 19. Jahrhundert

Von 1756 bis 1776 übernahm Varaždin vorübergehend die Rolle als kroatische Hauptstadt. 1850 wurden die zwei Städte Gradec und Kaptol zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden. Ein schweres Erdbeben richtete 1880 beträchtlichen Schaden an, ermöglichte jedoch auch eine Modernisierung und dynamische Weiterentwicklung der Stadt.

Kaptol ist bis heute das Zentrum der katholischen Kirche und des geistlichen Lebens in Kroatien. Gradec, heute Oberstadt genannt, wurde zum politischen und administrativen Zentrum. In der Unterstadt mit ihren vielen prächtigen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert pulsiert das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben.

Zagreb war zur Zeit des Königreiches Ungarn Sitz des Komitates (Gespanschaft) Zágráb.

Kroatische Unabhängigkeit

Am 25. Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit Kroatiens; Zagreb wurde Hauptstadt.

Am 7. Oktober 1991 wurde Zagreb im Zuge des Jugoslawienkrieges von der Jugoslawischen Volksarmee angegriffen. Die Stadt war zum Zeitpunkt der Bombardierung überfüllt mit Flüchtlingen aus Ostslawonien und Vukovar. Am darauf folgenden Tag, am 8. Oktober 1991, setzte Kroatiens Regierung die nach einer Volksabstimmung erklärte Unabhängigkeit offiziell in Kraft.

1994 feierte man Zagrebs 900-jähriges Jubiläum.

Während des Kroatien-Krieges befanden sich in Zagreb und Umgebung mehrere kroatische Internierungslager, in denen serbische und andere nicht-kroatische Zivilisten misshandelt und getötet wurden.[3] Am 2. und 3. Mai 1995 schlugen international geächtete serbische Streubomben [4] in der Innenstadt von Zagreb ein. Der militärisch sinnlose Angriff kostete sieben Zivilisten das Leben; 176 wurden verletzt. Der damalige befehlshabende serbische Anführer Milan Martić wurde vom Den Haager Kriegsverbrechertribunal zu 35 Jahren Haft verurteilt. Im Dezember 1995 wurde der Vertrag von Dayton unterzeichnet.

Verkehr und Transport

Durch den Ausbau der Autobahnen ist Zagreb im Begriff, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Mitteleuropa und dem Adriatischen Meer zu werden. Zagreb ist durch Autobahnen unter anderem mit den Hafenstädten Rijeka und Split sowie mit der ostkroatischen Region Slawonien verbunden.

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Eisenbahnstrecken führen nach Osijek, Slavonski Brod, Vinkovci, Rijeka und Split sowie nach Slowenien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina und Serbien.

Zagreb besitzt einen internationalen Verkehrsflughafen, gelegen etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums auf dem Gebiet der Ortschaft Pleso. Der IATA-Flughafencode ist ZAG.


Der ÖPNV der Stadt wird unter anderem von der ZET und Stadtbussen durchgeführt. Seit dem Jahr 2005 wird die moderne TMK2200 eingesetzt.

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KROATISCHE INSELN

 

Die Kroatischen Inseln (kroatisch Hrvatski otoci) befinden sich vor der Küste Kroatiens im Adriatischen Meer, einem Ausläufer des Mittelmeeres. Die kroatische Küste gilt weltweit als eine der zerklüftetsten Küsten überhaupt. Man könnte sie deshalb auch als „archipelagische Küste“ bezeichnen.

 

Insgesamt befinden sich vor der Küste Kroatiens 1.246 Inseln, Eilande und Felsen. Lediglich 47 Inseln sind bewohnt. Die Küstenlänge aller kroatischen Inseln beträgt 4.398 km. Die Küstenlänge des kroatischen Festlandes beträgt 1.778 km. Die kroatische Gesamtküstenlänge beträgt also 6.176 km. Spanien hat vergleichsweise eine Gesamtküstenlänge von 4.964 km.

 

In der kroatischen Adria befinden sich insgesamt 553 Eilande und 644 Felsen. Die Gesamtfläche aller kroatischen Inseln, Eilande, Riffe und Felsen beträgt 3.259,57 km². Die meisten kroatischen Inseln befinden sich im mittleren Teil der kroatischen Küste.

 

Als Inseln (kroat. Sg. otok) gelten Flächen, die größer als 1 km² sind. Eilande (kroat. Sg. otočić) sind Flächen, die kleiner als 1 km² und größer als 0,01 km² sind. Felsen (kroat. Sg. hrid) sind kleiner als 0,01 km².

   
Nördliche Adria

 

 Inseln vor der Halbinsel Istrien

 

Vor der Küste Istriens befinden sich die Brijuni-Inseln. Dieses Archipel besteht aus insgesamt 14 Inseln und steht heute als Nationalpark unter staatlichem Schutz.

 

Brijuni-Archipel 33,9 km²

 


 Kvarner-Bucht und Kvarnerić

 

Ansicht von der Insel RabIn der Kvarner-Bucht und im kleineren Kvarnerić befinden sich einige der größten Inseln Kroatiens. Krk galt lange Zeit als die größte Insel in der Adria; genaue Messungen ergaben jedoch, dass Cres (Fläche: 405.70 km², exakt 405,705.293 m²) die Insel Krk (Fläche: 405,22 km², exakt 405,218.994 m²) hinsichtlich Fläche übertrifft. Auf Krk befindet sich auch der Flughafen von Rijeka. In der Nähe liegen Cres, Lošinj (Veli und Mali Lošinj), Goli otok, die ehemalige Sträflingsinsel während des kommunistischen Regimes, deren Name übersetzt „nackte Insel“ lautet, dazu Susak, nicht zu verwechseln mit Sušac und Unije. Außerdem gehört Rab zu dieser Region.

 

Cres 405,70 km²
Krk 405,22 km²
Rab 86,11 km²
Lošinj 74,36 km²
Unije 16,87 km²
Goli Otok 4,53 km²
Sušac 4,02 km²
Susak 3,77 km²




  Ansicht von der Insel RAB

 

Mittlere Adria

 

In der mittleren Adria gibt es die meisten Inseln, vor allem viele kleine Inseln oder Inselgruppen. Das Gebiet umfasst größtenteils Norddalmatien.

 


 Inseln vor Zadar

 


Blick vom Velebit-Gebirge auf die dem Festland zugewandten von der Bura geprägten Mondlanschaft der Insel PagDie Insel Pag gehört teilweise zur Gespanschaft Lika-Senj der Region Kvarner/Velebit sowie zu Norddalmatien und wird als Halbinsel empfunden, da es eine Brücke auf die Insel gibt, ähnlich wie auf Vir. Vor Zadar (kroatisch Zadarski otoci) liegen Dugi Otok, die "lange Insel", Ugljan, auch Uljan genannt, Pašman und Iž. Außerdem sind die Inseln Premuda, Olib, Silba und Ist in der Nähe.

 

Pag 284,18 km²
Dugi Otok 113,30 km²
Pašman 60,11 km²
Ugljan 51,04 km²
Olib 26,14 km²
Vir 22,07 km²
Iž 16,51 km²
Silba 14,27 km²
Ist 9,73 km²
Premuda 8,66 km²

 

Blick vom Velebit-Gebirge auf die dem Festland zugewandten von der Bura geprägten Mondlanschaft der Insel Pag

 

Inseln vor Šibenik

 

Inseln vor Šibenik (kroatisch Šibenski otoci) sind Zlarin, Prvić, Žirje, Murter und die Gruppe der Kornaten, die teilweise zum Nationalpark Kornaten gehören.

 

Kornat 32,44 km²
Murter 17,57 km²
Žirje 15,07 km²
Zlarin 8,04 km²
Prvić (Šibenik) 2,40 km²
Lavsa 1,78 km²


Die Insel Lavsa im Kornati-Archipel

 


 Südliche Adria

 

Mitteldalmatinische Inseln

 


Die Stadt HvarDie Mitteldalmatinischen Inseln oder auch Inseln vor Split (kroatisch Srednjodalmatinski otoci oder auch Splitski otoci) sind Čiovo, Drvenik, auf denen sich die Orte Veli und Mali befinden, Brač, Šolta und Hvar, wo die meisten Sonnenstunden innerhalb Kroatiens gemessen werden. Weiterhin Šćedro und Vis, auf der sich zu jugoslawischen Zeiten eine Militärbasis befand, Biševo, Svetac und Palagruža, die am weitesten vom kroatischen Festland entfernte Insel. Weiterhin Jabuka und Brusnik, welche die einzigen Adria-Inseln vulkanischen Ursprungs sind.

 

Die Stadt Trogir liegt auch auf einer Insel.

 

Brač 395,44 km²
Hvar 297,37 km²
Vis 89,72 km²
Šolta 58,17 km²
Čiovo 28,12 km²
Drvenik Veli 11,69 km²
Šćedro 8,36 km²
Biševo 5,91 km²
Svetac 4,19 km²
Brusnik 0,49 km²
Palagruža 0,28 km²
Jabuka 0,22 km²

  

 

Die Stadt Hvar

 


Inseln in der Region Dubrovnik

 

Zu den süddalmatinischen Inseln zählen die Insel Korčula, die heute am dichtesten besiedelt ist, die Insel Lastovo, auf der sich zu jugoslawischen Zeiten eine kleine Militärbasis befand, sowie die Halbinsel Pelješac. In Kürze soll die größte Brücke Kroatiens auf diese Halbinsel führen. Auf Mljet liegt der gleichnamige Nationalpark Mljet.

 

Korčula 271,46 km²
Mljet 98,01 km²
Lastovo 40,82 km²

 


Der Nationalpark Mljet

 


Die Elafiten vor Dubrovnik

 

Vor Dubrovnik liegt die Inselgruppe der Elaphiten. Diese umfasst die Inseln Koločep, Lopud und Šipan sowie weitere 11 dazugehörige Inseln.

 

Šipan 16,22 km²
Lopud 4,37 km²
Koločep 2,43 km²

 


 Kroatische Halbinseln

 

Die größten kroatischen Halbinseln sind: Istrien und Pelješac (siehe oben).

 

Istrien
(gesamte Halbinsel,
ein kleiner Teil liegt in Slowenien) 3.476 km²
Pelješac 358 km²

 


Das Städtchen Orebić auf der Halbinsel Pelješac

 
 
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SEHENSWÜRDIGKEITEN IN ZAGREB

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Oberstadt Gornji grad

Der Lotrščak-Turm (kroat. Kula Lotrščak): Der Turm stammt aus dem 13. Jh. und steht in direkter Nähe zur Bergstation der Drahtseilbahn. Täglich um 12 Uhr wird hier ein Kanonenschuss abgefeuert. Unterhalb des Turmes befördert die Zahnradbahn Fahrgäste von der Oberstadt in die Unterstadt und umgekehrt.

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Die St.-Markus-Kirche (Zagreb) (Crkva Svetog Marka): Die im 13. Jh. erbaute Markuskirche war im alten Gradec eine Pfarrkirche und erinnert stark an den Wiener Stephansdom. Sie wurde häufiger umgebaut. Dabei hat die frühere geschichtliche Anbindung zu Österreich hier Einfluss genommen. Das Dach mit den zwei Wappen stammt aus dem Jahr 1880. Es besticht durch ein einzigartiges Dachziegelbild in Form zweier Wappen. Links befindet sich das Wappen Kroatiens, Dalmatiens und Slawoniens, rechts das Stadtwappen. Im Innern des Gebäudes kann man Bildhauerkunst betrachten. Vieles davon entstammt vom bekannten kroatischen Bildhauer Ivan Mestrović.

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Das Steinerne Tor (Kamenita vrata): Von der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. Jh. ist nur noch das „Steinerne Tor“ übrig geblieben. Einst führten fünf Stadttore in die Königsstadt (Gornji Grad) hinein. Ein Brand zerstörte 1731 einen Großteil der Nachbarhäuser, wobei nur ein Bild der Maria mit Jesuskind am Tor der Legende nach unbeschädigt blieb. Daraufhin wurde das Steinerne Tor zu einer kleinen Kapelle umgebaut, die bis heute als Gebetsstätte für Gläubige dient.

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Der Banal-Hof (Banski dvori): Einst diente es als Sitz des Vizekönigs (Bans) in Kroatien. Der im 17. Jh. entstandene Ban-Palast dient heutzutage als Residenz des Präsidenten.
Das Parlamentsgebäude (Sabor): Das kroatische Parlamentsgebäude wurde 1908 erbaut und liegt gegenüber dem Ban-Palast am Markusplatz (Markov trg), auf dem die Markuskirche steht. In diesem ehemaligen Palast residierten früher eimal die kroatischen Bane.
Das Zagreber Stadtmuseum (Muzej grada Zagreba): Aus dem ehemaligen Nonnenkloster der heiligen Klara, einem ehemaligen Kornspeicher, und einem Turm aus dem 12. Jh., entstand das Stadtmuseum am nördlichen Rand des Stadtteiles Gradec. In diesem Museum werden u. a. Karten, Stadtansichten, Wappen, Uniformen und Gemälde ausgestellt.
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Kaptol

Die Kathedrale von Zagreb (Mariahimmelfahrt, ehemals Stefansdom; Katedrala Svetog Stjepana): Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale. Auf ihrem Vorplatz, der heute den Namen des Kaptols trägt, befindet sich der Madonnenbrunnen mit vier goldenen Engeln und einer Säule, auf der eine goldene Marienstatue thront.
Der Erzbischofspalast (Nadbiskupska palača): Der Bischofspalast zieht sich dreiseitig um die Kathedrale Sveti Stjepana.
Die Kirche des heiligen Franz (Crkva Svetog Franje): Die Kirche besticht durch viele schöne Buntglasfenster. Im Kloster nebenan, im 13. Jh. gegründet, findet man die Kapelle Sveti Franjo.
Die Marienkirche (Crkva Svete Marije): Die Kirche ist mit barocken Altären ausgestattet. Ansonsten vermischen sich barocke und gotische Stilelemente. Sie befindet sich an der Westseite des Dolac-Markts.
Der Gemüse- oder Grünmarkt (Dolac): Auf dem zentralen und größten Markt der Stadt Zagreb werden seit 1926 Käse, Obst, Gemüse sowie Fleisch-, Wurst- und Backwaren angeboten. Vom Ban-Jelačić-Platz kommend erreicht man ihn über Treppenstufen entlang des „Blumenmarktes“.
Der Ban-Jelačić-Platz (Trg Bana Jelačića): Dieser zentrale Platz zwischen Ober- und Unterstadt wurde nach Joseph Jelačić von Bužim benannt, (Josip Jelačić Bužimski). Er war ein Feldherr und Ban von Kroatien, außerdem k.&.k. Feldzeugmeister und Kommandeur des Maria Theresien-Ordens und gilt als kroatischer Nationalheld. Dieser zentrale Platz wurde von Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1991, also vor der Unabhängigkeit Kroatiens „Platz der Republik“ genannt. Wegen der zentralen Lage dient der Platz häufig als Ausgangspunkt für Besichtigungen und Ausflüge. Der Ban-Jelačić-Platz ist eine große Fußgängerzone, in der nur Straßenbahn, Bus und Taxi eine Fahrerlaubnis haben. Hier befindet sich auch das Geschäfts- und Bankenzentrum, die Talstation der Drahtseilbahn in die Oberstadt hinauf, und man gelangt vom Blumenmarkt über Treppenstufen zum größten Gemüsemarkt von Zagreb.

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Unterstadt oder Donji grad

Der Botanische Garten (Botanički vrt): Er liegt in der Verbindung zwischen den beiden Schenkeln des Grünen Zagreber Hufeisens und ist von November bis April geschlossen. Der Park ist etwa 50.000 m² groß. Rund 10.000 Pflanzenarten gedeihen hier, darunter etwa 1.800 exotische Gewächse aus der ganzen Welt, hauptsächlich jedoch aus Asien. Auf schön angelegten Pfaden kann man zwischen Nadelhölzern, künstlichen Gewässern, Pavillons und Gewächshäusern der Universität flanieren und die vielgestaltete Schönheit der Bäume, Sträucher, Blumen sowie der in speziellen Teichen gezogenen Wasserpflanzen genießen. Im Jahre 2000 ist der Park generalsaniert worden, da einige der Gehölze mit Ungeziefer befallen waren.

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zagreb_012Das Kroatisches Nationaltheater in Zagreb (Hrvatsko narodno kazalište): Es ist der westliche Kopf des Grünen Zagreber Hufeisens. Zwei Wiener Architekten planten das Bauwerk, welches 1895 vollendet wurde.

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Das Archäologische Museum (Arheološki Muzej): Es zeigt hauptsächlich Gegenstände aus Kroatien. Es liegt am Ende des Grünen Hufeisens. Besonders wertvoll sind die ägyptischen und numismatischen Stücke. Im Museum befindet sich eine ägyptische Mumie und der weltweit längste erhaltene Text in etruskischer Sprache. Des Weiteren ist noch eine Sammlung griechischer Vasen erwähnenswert.
Das Volkskundemuseum: Es wird das kroatische Kunsthandwerk ausgestellt. Es liegt am linken Schenkel des Grünen Hufeisens.
Das Mimara-Museum (Muzej Miramara): Das Mimara-Museum zeigt die Geschenke des Unternehmers und Restaurators Ante Topić Mimara und seiner Gattin. Hervorstechend sind die archäologische Abteilung, eine Skulpturensammlung und etliche Gemälde.

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Außerhalb des Stadtzentrums befindet sich der Mirogoj-Friedhof: Ab Kaptol fährt eine Buslinie zu dem etwa 4 Kilometer entfernten Friedhof am Fuße des Medvednica-Gebirges. Außer den Gräbern bedeutender Kroaten sind die beiden Arkaden baulich hervorstechende Erscheinungen.

Andere Sehenswürdigkeiten

Die unzähligen visuellen Kunstwerke welche in liebevoller Handarbeit von zahlreichen wenig bekannten Künstlern überall in der Stadt angebracht werden.
Zagreb besitzt eine barocke Altstadt.
Das Importanne Centar ist ein großes Einkaufszentrum im Herzen der Stadt. Es erstreckt sich über eine Fläche von 10.000 m².
Mit 92 m ist der Cibona-Tower eines der höchsten Gebäude der Stadt.
Das Regent Esplanade ist eines der legendärsten Bauwerke in Zagreb und hat bei den Bewohnern der Stadt beinahe denselben Stellenwert wie der Dom oder das Nationaltheater. 1925 wurde Zagreb durch das Hotel zu einer wichtigen Station des Orient-Express. Berühmte Persönlichkeiten wie Charles Lindbergh, Josephine Baker oder Elizabeth Taylor waren hier schon zu Gast. Nach einer längeren Renovierung wurde es 2004 wieder eröffnet.
In unmittelbarer Nähe der Stadt liegt das Bergland von Zagreb, die Medvednica. Die Medvednica ist ein bewaldetes Gebirge; die höchste Erhebung ist die Sljeme (1032 m). Zwischen Stadtrand und Gipfel verkehrt eine Seilbahn. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Veternica Höhle, in der prähistorische Lebensspuren gefunden wurden und die mittelalterliche Burg Medvedgrad.
Fernsehturm Zagreb .
Zagrebcanka ist mit 96 m eines der höchsten Gebäude der Stadt .
Eurotower mit 97,8 m das höchste nach dem Krieg gebaute Gebäude der Stadt.

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SCHLÖSSER IN KROATIEN

Kroatien verfügt über zahlreiche Kulturdenkmäler: Seit der staatlichen Unabhängigkeit Kroatiens wurden die meisten Burgen, Schlösser, Herrenhäuser, Kirchliche Gebäude und Burgruinen restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die meisten Schlösser befinden sich in der Region Hrvatsko Zagorje. Gut erhaltene Befestingungskomplexe befinden sich auf Ston, Hvar, der "Stern" von Karlovac die Festung Osijek (kroat. tvrđava Osijek), die Altstadt von Ilok und dem Zagreber Kaptol. Die Stadtmauern von Dubrovnik sind das besterhaltene Fortifikationssystem in Europa.

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Ruinen finden sich an vielen strategisch wichtigen Punkten wie z. B. Dvigrad, Medvedgrad, Modruš, Orahovica, Bribir und Klis.

Schloss Trakošćan bei Krapina
Schloss Bežanec
Schloss Eltz bei Vukovar
Schloss Donji Miholjac
Schloss Lužnica[3]
Schloss Batthyány bei Ludbreg
Schloss Odescalchi bei Ilok
Schloss Ozalj bei Ozalj
Schloss Čakovec
Schloss Podolje bei Samobor
Schloss Varaždin bei Varaždin
Schloss Mailath in Donji Miholjac
Schloss Hellenbach bei Marija Bistrica
Ban-Schlösser in Zagreb

Burgen in Kroatien

Burg Veliki Tabor bei Desinić
Burg Cetin
Festung Nehaj bei Senj
Burg Kaštel Grad bei Pregrada
Burg Medvedgrad, bei Zagreb
Stari grad Zrinskih (Zrinski-Burg) bei Čakovec
Stari grad Konjščina (Burg Konjščina)
Stari grad Veliki Kalnik (Burg Veliki Kalnik)
Frankopanski Kaštel (Kastell Frankopan) in Ogulin
Burg Začretje bei Sveti Križ Začretje
Burg Esterházy bei Darda
Burg Norman-Prandau bei Valpovo
Burg Trsat bei Rijeka

Burgruinen in Kroatien

Burgruine Stari grad Slunj (Burg Slunj) bei Slunj
Burgruine Stari grad Sokolac (Burg Sokolac), bei Brinje
Burgruine Stari grad Novigrad (Burg Novigrad), bei Novigrad
Burgruine Stari grad Samobor (Burg Samobor), bei Samobor
Festung Klis bei Split
Festung Knin bei Knin
Burgruine Cetin bei Cetingrad
Burgruine, Festung Topana bei Imotski

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